Omega-3/6-Selbsttest...


Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen, da unser Körper sie nicht selbst produzieren kann. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken, während Omega-6-Fettsäuren Entzündungen fördern. Beide Fettsäuren sollten in einem ausgeglichenen Verhältnis im Körper sein, idealerweise in einem Verhältnis von 3:1. Ein Mangel an Omega-3-Fetten kann verschiedene Krankheiten fördern, darunter Entzündungen, Rheuma, Schmerzen, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Immunschwäche. Auch bei der Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Gehirns spielen Omega-3-Fettsäuren eine essentielle Rolle. Mit zunehmendem Alter sinken die Omega-3-Spiegel (EPA und DHA) im Gehirn. Dieses steht mit einer Verschlechterung der Gedächtnisleistung und anderen kognitiven Funktionen im Zusammenhang. Wissenschaftliche Arbeiten bestätigen dies und empfehlen eine ausreichende Omega-3-Dosierung zur Erhöhung des Omega-3-Spiegels im Körper. Praktisch bedeutet dies mindestens 2 Gramm Omega-3 täglich. Um auf diese Menge zu kommen, benötigen wir 100-300 g Fisch/Tag, ca. 3-15 konventionelle Fischöl-Kapseln oder 1 EL gutes Omega 3-Öl. Wichtig: Anti-entzündliche Wirkung beginnt bei 2 Gramm Omega-3!

 

Sehr gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Lein- und Walnussöl, Hanföl, Walnüsse, fetter Seefisch (Lachs, Hering, Makrele) sowie Fisch- und Algenöl.

Für den Selbsttest einfach dem Link folgen...

www.dr-schmiedel.de/go/san-omega-selbtest

 

Mit dem Omega-3-Index wird die Versorgung des Körpers mit diesen lebenswichtigen Fetten überprüft. Der Omega-3-Index erfasst den prozentualen Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA an den Gesamtfettsäuren im Erythrozyten. Er dient z.B. zur Risikoeinschätzung für den plötzlichen Herztod. Ist der prozentuale Anteil der beiden Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA im Blut erniedrigt (Index < 4 %), dann ist das Eintreten des plötzlichen Herztods 10x so wahrscheinlich wie bei einem hohen Anteil (Zielbereich 8-11 % abh. von der Messmethode). Bei vermindertem Omega-3-Index ist eine hochwertige Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren in der Regel sinnvoll und indiziert.


Omega-3 und Olivenöl - ein synergistisches Zusammenwirken

 

Eine Studie aus Norwegen konnte zeigen, dass hochwertiges Olivenöl die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren deutlich steigert. Die im Olivenöl zahlreich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, insbesondere die natürlichen Polyphenole, wirken antioxidativ und entzündungs-hemmend.

So wird dem Olivenöl eine große Rolle in der Krebsprävention, in der Verlangsamung von Alterungsprozessen und in der heilenden Wirkung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben.

In einer Studie mit übergewichtigen Probanden, die ein hohes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere kardiovaskuläre Erkrankungen haben, konnte gezeigt werden, dass durch einen hohen Olivenölkonsum die Thrombozytenaktivität reduziert werden kann. Eine geringe Thrombozytenaktivität bedeutet, dass das Blut eine geringe Neigung hat, Blutgerinnsel zu bilden und somit wird die Gefahr gemindert, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.