Omega-3/6-Selbsttest...


Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen, da unser Körper sie nicht selbst produzieren kann. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken, während Omega-6-Fettsäuren Entzündungen fördern. Beide Fettsäuren sollten in einem ausgeglichenen Verhältnis im Körper sein, idealerweise in einem Verhältnis von 3:1. Auch bei der Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Gehirns spielen Omega-3-Fettsäuren eine essentielle Rolle. Mit zunehmendem Alter sinken die Omega-3-Spiegel (EPA und DHA) im Gehirn. Dieses steht mit einer Verschlechterung der Gedächtnisleistung und anderen kognitiven Funktionen im Zusammenhang. Wissenschaftliche Arbeiten bestätigen dies und empfehlen eine ausreichende Omega-3-Dosierung zur Erhöhung des Omega-3-Spiegels im Körper. Praktisch bedeutet dies mindestens 2 Gramm Omega-3 täglich.

 

In einer Querschnittsstudie konnte gezeigt werden, dass der Omega-3-Index ein wichtiger und starker Indikator für kognitive Beeinträchtigungen ist. Der Omega-3-Index ist ein Parameter für den Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), zwei langkettigen Omega-3-Fettsäuren, in den Erythrozyten. Dieser wird als prozentualer Anteil von EPA und DHA an den Gesamtfettsäuren in der Zellmembran der roten Blutkörperchen angegeben und steht in engem Bezug zur Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren. Die Gruppe mit dem niedrigsten Omega-3 Index (<5,7) hatte mit 29,6 % den höchsten Anteil der Teilnehmer mit kognitiven Einschränkungen. Bei der Gruppe mit dem höchsten Omega-3 Index (> 6,8) waren es mit 20,8 % signifikant weniger. Auch nach Berücksichtigung des Geschlechts, Alters, Bildungsniveaus und metabolischer Risikofaktoren blieb der Zusammenhang zwischen niedrigen Omega-3 Spiegeln und dem kognitiven Verfall eindeutig und stark.

 

Sehr gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Lein- und Walnussöl, Hanföl, Walnüsse, fetter Seefisch (Lachs, Thunfisch, Hering, Makrele) sowie Fisch- und Algenöl.

Für den Selbsttest einfach dem Link folgen...

www.dr-schmiedel.de/go/san-omega-selbtest


Omega-3 und Olivenöl - ein synergistisches Zusammenwirken

 

Eine Studie aus Norwegen konnte zeigen, dass hochwertiges Olivenöl die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren deutlich steigert. Die im Olivenöl zahlreich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, insbesondere die natürlichen Polyphenole, wirken antioxidativ und entzündungs-hemmend.

So wird dem Olivenöl eine große Rolle in der Krebsprävention, in der Verlangsamung von Alterungsprozessen und in der heilenden Wirkung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben.

In einer Studie mit übergewichtigen Probanden, die ein hohes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere kardiovaskuläre Erkrankungen haben, konnte gezeigt werden, dass durch einen hohen Olivenölkonsum die Thrombozytenaktivität reduziert werden kann. Eine geringe Thrombozytenaktivität bedeutet, dass das Blut eine geringe Neigung hat, Blutgerinnsel zu bilden und somit wird die Gefahr gemindert, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.